Covid-19: Neue App ermöglicht digitales Kontakttagebuch

Beispielbild für Stellenanzeige Veranstaltungstechniker digital

Die neue und kostenfreie App „Cluster Diary“ bietet ab sofort eine Möglichkeit, Begegnungen mit
bekannten Personen unkompliziert zu dokumentieren. Im Falle einer Corona-­Infektion können die
Daten genutzt werden, um Infektionsketten detailliert und schnell nachzuvollziehen – natürlich alles
unter dem gebotenen Datenschutz. Die Idee, ein solches Tagebuch als App anzubieten, kommt von
Oliver Kemmann, dem CEO der Mainzer Digitalagentur Kemweb: „Virologe Christian Drosten hat sich
in den vergangenen Wochen immer wieder für ein sogenanntes ‚Cluster-­Kontakttagebuch‘
ausgesprochen. Und die steigenden Fallzahlen zeigen die Wichtigkeit einer schnellen und einfachen
Lösung hierfür – genau die ist mit unserer App gegeben.“

Über seine Gedanken sprach Kemmann kurzerhand mit Oliver Schneider, CEO der 2mt Software
Solutions aus dem hessischen Fronhausen. Innerhalb von drei Tagen schafften es die Entwickler,
eine erste Version der „Cluster Diary“-­App zu launchen. „Über 400 Downloads in den ersten 48
Stunden haben uns in unserem Vorhaben gleich doppelt motiviert“, so Oliver Schneider. „Wir
recherchierten die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums für solch ein Kontakttagebuch und
nach zwei weiteren Tagen war die überarbeitete, finale Version der App auf dem Markt.“

Nach dem Download von „Cluster Diary“ können Nutzerinnern und Nutzer – ohne Anmeldung – in
einer Kalenderansicht eintragen, wann sie sich mit wem, wo und wie lange getroffen haben. Zusätzlich
kann ausgewählt und dokumentiert werden, ob das Treffen im Freien bzw. mit oder ohne Mund-­
Nasen-­Schutz stattgefunden hat. Bei Bedarf, z.B. durch eine offizielle Stelle wie dem Gesundheitsamt,
können die App-­Nutzerinnen und -­Nutzer dann komfortabel einen Bericht der letzten 14 Tage
übermitteln.

Das Thema Datenschutz steht dabei an erster Stelle. So erklärt Unternehmer Oliver Schneider: „Die
Eingaben werden ausschließlich auf dem jeweiligen Endgerät gespeichert – es steht kein Server
dahinter, auf dem die Daten einlaufen. Das bringt maximale Sicherheit für die Nutzerinnen und Nutzer.
Sie haben die vollständige Kontrolle über ihre Daten.“ Und Kemmann ergänzt: „Wir wollen mit der App
einfach unseren Beitrag in dieser Krisenzeit leisten.“

Die App „Cluster Diary“ ist kostenfrei erhältlich:

Weiterführende Informationen

Previous

Next