Megatrend Live Shopping – Marco Burkhardtsmayer von MuSe Content #62

„QVC über Social Media, wo du aber in dem Livestream direkt per Klick kaufen kannst und auch eine Chat-Funktionalität hast, so dass eine Interaktion mit der Community, die zuschaut, entstehen kann,“ so erklärt Marco Burkhardtsmayer das grundlegende Konzept von Live-Shopping.

In der neuen Folge von „Das Digitale Sofa – Impulse!“ spricht der Inhaber von MuSe Content mit KEMWEB CEO Oliver Kemmann über einen Trend, der in Fernost unglaublich erfolgreich ist – und langsam in Deutschland ankommt. Ein spannendes Impuls-Thema, das Unternehmen gerade jetzt die Chance bietet, zu experimentieren und früh eigene Formate zu entwickeln!

Marco hat sich über 10 Jahre mit MuSe Content in Hamburg ein innovatives Unternehmen für Retail-Technologien für den Point-of-Sale aufgebaut und setzt seit über einem Jahr zunehmend auf das Thema Live-Shopping. Im Gespräch geht er auf die unterschiedlichen Formen ein: Zum Beispiel auf One-to-many-Events, bei dem es vor allem um das Miteinander und die Community geht. Beim One-to-One hingegen stehen Beratung und persönlicher Kontakt zwischen Verkäufer und Endkunde im Fokus. Aber auch in B2B-Bereichen bieten sich Use Cases für komplexe Industrieprodukte an.

Ihr wollt wissen, wie Live-Shopping-Konzepte im Detail funktionieren? Was Deutschland vom asiatischen Markt unterscheidet? Und wo Marco zukünftige Chancen sieht? Dann hört rein in die neue Podcast-Folge von „Das Digitale Sofa – Impulse!“

Shownotes:

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ALLE THEMEN DES PODCASTS MIT MARCO BURKHARDTSMAYER IM ÜBERBLICK:

  • Vorstellung und Werdegang (ab 01:55)
  • Konzept Live-Shopping (ab 03:34)
  • Live-Shopping in Deutschland (ab 09:27)
  • Gründung des Start-ups MuSe Content (ab 14:35)
  • Zukunftsaussichten des Live-Shoppings (ab 24:50)

PODCAST-ZUSAMMENFASSUNG

In der neuen Podcast-Folge spricht der Inhaber von MuSe Content mit KEMWEB CEO Oliver Kemmann über den Trend, der in Fernost unglaublich erfolgreich ist und langsam in Deutschland ankommt.

Marco Burkhardtsmayer hat sich über 10 Jahre mit MuSe Content in Hamburg ein innovatives Unternehmen für Retail-Technologien für den Point-of-Sale aufgebaut und setzt seit über einem Jahr zunehmend auf das Thema Live-Shopping.

 

Konzept Live-Shopping

Aber wie funktioniert Live-Shopping genau? Marco Burkhardtsmayer erklärt das grundlegende Konzept folgendermaßen: „QVC über Social Media, wo du aber in dem Livestream direkt per Klick kaufen kannst und auch eine Chat-Funktionalität hast, so dass eine Interaktion mit der Community, die zuschaut, entstehen kann“.

Er beschreibt folgendes Beispiel: „Es ist 18 Uhr abends, du suchst auf einer Fashion-Webseite ein Kleid für ein großes Event. Du bist dir unsicher mit der Größe oder der Kleider-Kombination. Dafür hast du dann einen kleinen Knopf auf der Webseite. Da steht dann zum Beispiel: „Frag den Experten“ oder „Jetzt mit dem Fashionista sprechen“. Du drückst da drauf und nach der Freigabe wird ein direkter Live-Stream zum Verkäufer am Point-of-Sale aufgebaut, der dann ausgestattet ist mit einem Smartphone und einem Gimbal. Und der kann im Laden mit dir auf dem Bildschirm zu dem Kleid gehen, mit dir direkt sprechen, also in Interaktion. Er kann sagen „Hast recht, die Farbe finde ich jetzt nicht so schön als Jacke. Passend dazu, nimm doch mal lieber die Tasche und die Schuhe dazu“. So entstehen interessante Sales tatsächlich auf der Fläche. Du kaufst dann eben nicht nur das Kleid und stellst die Frage, sondern interessiert sich auch proaktiv für neue andere Komponenten, die du sonst vielleicht vorher nicht auf dem Zettel gehabt hättest. Du musst normalerweise parallel dein Warenkorb füttern. Das ist noch ein bisschen der Workaround. Aber bis Ende des Jahres wird es so sein, dass dir der Verkäufer auf der anderen Seite den Warenkorb anlegen kann und ihn dir direkt übergibt. Und dann kannst du praktisch aus dem Warenkorb auschecken.“

Was Marco in dem Kontext festgestellt hat, dass Vertrauen über diese Leitung aufgebaut werden kann und Endkunden durchaus gewillt sind, nochmal in den Store zu kommen.

Im Gespräch geht er außerdem auf die unterschiedlichen Formen der Live-Shopping Konzepte ein: Zum Beispiel auf One-to-Many-Events, bei dem es vor allem um das Miteinander und die Community geht. QVC ist eines der gängigen Beispiele dafür. Beim One-to-One hingegen stehen Beratung und persönlicher Kontakt zwischen Verkäufer und Endkunde im Fokus. Aber auch in B2B-Bereichen bieten sich Use Cases für komplexe Industrieprodukte an.

 

Live-Shopping in Deutschland

Marco hat bereits Live-Shopping Konzepte für Deutschland, die Schweiz und Polen entwickelt und sieht signifikante Unterschiede in der Rezeption in den unterschiedlichen Ländern. Während die Konzepte in der Schweiz und Polen relativ schnell angelaufen sind bzw. gut aufgenommen wurden, resümiert er über die Rezeption in Deutschland dagegen: „Es muss gelernt werden, so wie alles, was man irgendwie startet.“ Man müsse viel Arbeit reinstecken, um Käufer zu aktivieren. Die Umsätze über den Livestream wären am Ende aber „ganz in Ordnung“.

 

Marktpotenzial für erklärungswürdige Produkte

Live-Shopping ist für Marco nicht nur ein Trend, der nach Corona wieder verschwindet. Wenn es nach ihm geht, wird Live-Shopping in unterschiedlichen Bereichen zum Standard werden. Marktpotenzial sieht Marco insbesondere für erklärungswürdige Produkte, v.a. im Bereich Beauty und der Reisebranche. In Fernost sind das bereits die Trends. Laut ihm wird Live-Shopping in Zukunft seine Daseinsberechtigung haben und dabei eine Ergänzung für die Kommunikation mit dem Endkunden für den stationären Handel sein.

Ihr wollt mehr über die verschiedenen Live-Shopping-Konzepte erfahren? Und was Deutschland vom asiatischen Markt unterscheidet? Dann hört rein in die neue Podcast-Folge von „Das Digitale Sofa – Impulse!“

 

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